Das Wetter hat sich wieder verbessert auf 15°C, vormittags bewölkt, nachmittags sonnig. Leider konnten wir an keiner Kajak-Tour mehr teilnehmen -- unsere Info war dass man zeitig morgens dort auftauchen und buchen kann -- das funktioniert in der Nebensaison aber leider nicht. Stattdessen sind wir mit dem Boot am Abel-Tasman Nationalpark entlanggefahren, in der Mitte ausgestiegen und konnten einige Kilometer vom Wanderweg laufen, bis uns das Boot dann Nachmittags wieder zurück gefahren hat. Wir haben wieder Keas, Wekas, Tuis, Enten und andere Vögel gesehen, riesige Hummeln, wurden nochmal von Sandflies gebissen und in unserer Abwesenheit haben sich Ameisen über unsere Küche hergemacht.

Zur Abwechselung mal wieder ein Tag, an dem wir eine größere Strecke mit dem Auto zurücklegen müssen. Aber es regnet sowieso seit heute Nacht durch. Heute Morgen haben wir noch Weka Vögel und Seelöwen besucht. Abendessen und Frühstück haben wir selbst gemacht, hier gibt es ansonsten nicht viel. Seitdem wir nicht mehr in den ganz hohen Bergen sind, gibt es auch wieder durchgehend Radioempfang im Auto. Hier läuft ein bunter Mix an Liedern, inklusive schon dem zweiten Lied von Falco.
Zeilort für die nächsten anderthalb Tage: Kaiteriteri am Abel-Tasman National Park. Das Motel & Holiday Park war ein Schnäppchen, ist sehr geräumig und wir haben sogar eine eigene Waschmaschine in unserer Küche. Da hätten wir uns gestern spät Waschen sparen können. So langsam ist der Regen auch durch und wir hoffen morgen auf Wetter zum Wandern oder Kajak fahren.

Gestern Abend sind die All Blacks mit einem Sieg in die Rugby WM gestartet. Das Spiel startete erst gegen 23Uhr, daher haben wir es nicht zuende geschaut, aber den Kickoff und das vorherige Haka der Mannschaft haben wir uns natürlich noch angeschaut.
Heute morgen führte uns unser Weg dann weiter, vorbei an den Pancake Rocks, bis nach Charleston. Hier haben wir noch eine Wanderung durch den Regenwald unternommen. Der Weg führte wahlweise an den Schienen einer kleinen Eisenbahn entlang oder mitten durch den Busch durch Lianen und Riesenfarne. Am Ende der Bahnstrecke, tief im Wald, lag noch eine Höhle, in der Glowworm Touren angeboten werden. Leider darf man die Höhle auch nur während dieser Touren betreten. Wir kamen also nicht rein.

Nun sind wir in Hokitika. Heute morgen sind wir an *den* Postkarten-Motiven für Neuseeland vorbeigekommen, allerdings war es etwas neblig, so dass man aus unseren Fotos jetzt vielleicht doch keine Postkarten drucken muss. Auf dem Weg konnten wir noch kurz Zwischenstopp machen um uns den Fox-Gletscher und den Franz-Josef-Gletscher von Ferne anzuschauen. Hokitika liegt wieder direkt am Meer/Ozean. Heute Abend ist es nicht ganz so kalt. Wir waren gerade eben noch Glow-Worms gucken und sind inzwischen in unserem - wie üblich dürftig isolierten, aber üppig mit elektrischen Heizlüftern ausgestattetem - Motel angekommen. Gleich beginnt das Rugby-Spiel Neuseeland gegen Südafrika. Liebe Grüße

In Queenstown waren N und H noch Sommerrodeln und danach sind wir den ganzen Tag bis zum Fox Gletscher gefahren. Die Highways hier sind vergleichbar mit Landstraßen, mehr als 100km/h sind nirgends erlaubt, aber auch selten möglich. Wir haben mehrere Pässe über die Berge genommen und unzählige einspurige Brücken überquert. Wir haben einen Kea beim Würmer-suchen fotografiert und sind kurz vorm Sonnenuntergang an der Tasmanischen See gewesen.

Doubtful Sound
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Heute waren wir auf einer einmalig schönen Bus- und Bootstour durch den Doubtful Sound (^=Fjord). Von Queenstown aus ging es per Reisebus immer weiter nach Süden an Lake Wakatipu vorbei, dann an vielen Schafen, niedlichen Lämmern, Kühen und ab und zu Rotwild -- weiter nach Westen, durch die Endmoräne bis nach Manapouri. Von dort weiter per Fähre, nochmal Bus durch den Regenwald und dann aufs Schiff durch den Fjord. Wir haben viel gesehen: dichter Regenwald mit Moos und Farnen, Schnee, Robben, Sonne, Nebel, Regen... Unsere Busfahrer 'Barry' und 'Johnny' und die Kapitäne haben uns dabei alles Wichtige über die Geschichte, Geologie und die Bedeutung der Maori-Namen der Orte beigebracht. Alles in allem recht beeindruckende Natur. Weiter nach Süden werden wir nicht kommen, das war jetzt 45,5° Süd.

So, heute Abend ist das WiFi nicht sehr schnell, daher leider keine Fotos.
Seit heute morgen sind wir nun stolze, wenn auch nur temporäre, Besitzer eines Straßenschlachtschiffs, Marke Ford. Das mit dem Links-Fahren klappt auch schon ganz gut, aber man erkennt uns trotzdem spätestens dann als Touris, wenn statt dem Blinker mal wieder der Scheibenwischer winkt :-).
Unser heutiger Weg führte uns vorbei an einigen schönen Seen bis nach Omarama.
Hier sitzen mit Ski-Unterwäsche im Kühlschrank bei 3Grad Außentemperatur. Allerdings sind ganz besonders viele Sterne und sogar die Milchstraße zu sehen!

Nachdem wir gestern Abend etwas müde vom vielen Fliegen waren, haben wir heute Christchurch unsicher gemacht. Wir waren im botanischen Garten, haben den (angeblich) größten Spielplatz der südlichen Hemisphäre besucht und die Art Gallery. Außerdem haben Hendrik und Thomas au der geschaukelt.

Hier ist es schön frühlingshaft und vielleicht treffen wir noch den Osterhasen, weil die Osterglocken blühen.

Morgen holen wir den Mietwagen ab und dann geht es weiter.

So, wir haben die zahlreichen Flüge überstanden und sitzen jetzt in Christchurch im Bus in Richting City, wo unser Hotel ist.

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